Rauten-News

29. März 2012 / Auf geht´s, Hamburg! Spenden und siegen!

Der Funke ist übergesprungen – und wie: Was einige wenige Fans des Hamburger SV begonnen haben, hat in den vergangenen Stunden viele, viele erfasst. Sie zeigen in dieser schwierigen Situation für ihren Klub Flagge mit der Initiative „Motivationsspende Klassenerhalt 2012 – HSV-Fans helfen kranken Kindern”.

Für jedes Tor, das der HSV in den letzten sieben Saisonspielen erzielt, für jeden Sieg und letztlich für den Klassenverbleib greifen HSV-Fans in die Tasche und spenden Geld. Die Resonanz ist riesig, bereits weit mehr als hundert machen kurz nach Start der Initiative mit.

Die Initiative dient zum einen der guten Sache und ist zum anderen als Extra-Motivation für die Mannschaft gedacht. Nach dem Motto: Auf geht es, Jungs! Wenn ihr euch richtig ins Zeug legt, kommt das nicht nur unserem Tabellenstand zugute, sondern auch Mädchen und Jungen im Kinderhospiz Sternenbrücke und auf der Kinderkrankenstation des UKE.

Die Braunschweiger Raute meint: Klasse Aktion – wir sind dabei. Alle Informationen zur Initiative und wie man sich beteiligen kann, gibt es hier.

12. März 2012 / Mahlzeiten für sozial Benachteiligte: Braunschweiger Raute spendet an Stiftung Mittagskinder

Warmer Geldregen für die Stiftung Mittagskinder in Hamburg: Eine Delegation der Braunschweiger Raute hat der Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Susann Grünwald-Aschenbrenner, einen Scheck über fünfhundert Euro überreicht. Mit dem Geld werden Mahlzeiten sozial benachteiligter Kinder zwischen fünf und elf Jahren finanziert.

Gemeinsam mit Michael Krohn, Vorsitzender OkerNostra, reisten Rauten-Vorsitzender Mathias Heucke und stellvertretender Vorsitzender Andreas Dyck nach Hamburg. In der Geschäftsstelle der Stiftung Mittagskinder gaben sie die Spende weiter – verbunden mit den besten Grüßen aller Mitglieder der beiden Fanklubs. Auch Oliver Scheel, Vorstand des Hamburger SV für die Belange der Mitglieder, ließ es sich nicht nehmen, bei der Scheckübergabe dabei zu sein.

Das Geld stammt aus der Tombola im Dezember 2011, als HSV-Mittelfeldspieler David Jarolim Braunschweiger Raute und OkerNostra in Braunschweig besucht hatte. Durch den Losverkauf an ihre Mitglieder erzielten die beiden Fanklubs mehr als vierhundert Euro – eine stolze Summe, die mit Geld aus der Fanklubkasse kurzerhand zu einem runden Betrag aufgestockt wurde.

Mit ihrer Spende geben die Mitglieder der Braunschweiger Raute ein klares Bekenntnis, dass ihnen das Gemeinwohl am Herzen liegt.

Das Bild zeigt (von links nach rechts): Michael Krohn, Mathias Heucke, Oliver Scheel, Susann Grünwald-Aschenbrenner und Andreas Dyck.

27. November 2011 / Jaro und Oliver in Braunschweig – das machte Spaß!

Was für ein starker Auftritt: Zwei echte Hamburger Jungs haben den HSV-Fans in der Region Braunschweig einen formidablen Nachmittag beschert – in Form von David Jarolim, dienstältester Profi in Reihen des Hamburger SV, und Oliver Scheel, HSV-Vorstand für die Belange der Mitglieder.

„Und mit der Nummer 14 David … Jaroooliiiim!!!“, schallte es Jaro zur Begrüßung entgegen, als er den rappelvollen Marstall betrat. Es ist gute Tradition, dass die Fußballer des HSV jedes Jahr kurz vor Weihnachten auf Reisen gehen, um sich bei den Offiziellen Fanclubs für die treue Unterstützung während der Saison zu bedanken.

David Jarolim und Oliver Scheel, begeleitet von Christopher Gnauck von der Supporters-Abteilungsleitung, taten das mit einem genauso sympathischen wie unterhaltsamen Gastspiel vor den Mitgliedern von Braunschweiger Raute, OkerNostra und Volkspark-Raute 2001, die sich gemeinsam um einen Spielerbesuch beworben hatten.

Jaro und Oliver gingen bei dem Talk mit den Fans keiner Frage aus dem Weg. Plattitüden? Keine Spur. Bei der Autogrammstunde signierte David Jarolim, seit dem Jahr 2003 im Dress des HSV, alle Kärtchen und Bücher, die man ihm entgegenhielt; für jeden Fotowunsch hatte er einen Lächeln bereit – was insbesondere die kleinen Fans selig machte.

Fazit: Das hat richtig Spaß gemacht – und kommt auch einem karitativen Zweck zugute. Der Erlös der Tombola in Höhe von 500 Euro geht auf das Konto der vom Hamburger Weg geförderten Stiftung Mittagskinder.

11. November 2011 / Große Ehre: Braunschweiger Raute empfängt HSV-Profi!

So langsam fühlt sich die Braunschweiger Raute wie ein Team, das mit Bundesliga, Pokal und europäischem Wettbewerb auf drei Hochzeiten tanzt – denn ein Höhepunkt jagt den nächsten. Nachdem bereits die Rautenfahrt unters Bayer-Kreuz die Mitglieder in den Bann zog, steht nun der nächste Knaller an. Die frohe Botschaft: Die Braunschweiger Raute hat in diesem Jahr die Ehre, einen Profi des Hamburger SV als ihren Gast zu empfangen.

Damit hat die Troika aus Braunschweiger Raute, OkerNostra und Volkspark-Raute 2001 Erfolg gehabt. Gemeinsam hatten die drei Fanklubs aus der Region Südostniedersachsen sich um einen Spielerbesuch beworben. Jedes Jahr kurz vor Weihnachten entsendet der Hamburger SV seine Profis in alle Winkel Deutschlands – um den Fans persönlich ein Dankeschön zu sagen für ihre Unterstützung. Dieses Mal auch in Braunschweig.

Wer die Braunschweiger Raute besuchen wird? Das hat der HSV noch nicht verraten. Die Spannung steigt…

7. September 2011 / Auf zum Bayer-Kreuz: Rautentour führt nach Leverkusen

Ob der HSV in seiner jetzigen Verfassung in Leverkusen bestehen kann? Man weiß es nicht. Feststeht dagegen, dass die nächste Rautentour genau dorthin führt – unter das Bayer-Kreuz ins Ulrich-Haberland-Stadion. Am Samstag, 5. November, startet der Komfort-Reisebus ab Braunschweig.

Die Braunschweiger Raute nennt für diese Partie 45 Tickets ihr Eigen. Viele davon sind schon vergeben. Einige wenige Restkarten suchen noch ihre Abnehmer. Wer schon immer einmal die Braunschweiger Raute kennenlernen wollte und interessiert ist an einem Abstecher ins Rheinland – einfach eine Mail schreiben an raute@38.de.

Und vielleicht sind sogar drei Punkte drin. Erinnert sei an den 22. Oktober 2006, als der HSV, bis dato ohne Saisonsieg, unter Thomas Doll in Leverkusen antrat – und mit 2:1 gewann. Es blieb der einzige Dreier in der Hinrunde. Welche Parallelen es zu dieser Saison gibt? Hoffentlich keine.

4. September 2011 / Rautenschätze: Henning und seine hohe Kunst der Duplomatie

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, da hatten Fußballprofis noch keine Berater. Weswegen sie allerlei Sachen von sich verrieten, deren Preisgabe aus heutiger Sicht als grob fahrlässig einzustufen wäre. Weil die Imagewerte aber sowas von tief in den Keller sinken würden. Wie bitteschön lautet Ihre Lieblingssängerin, Herr Dorfner? Nicki? Hansi, Du bist a bayrisches Cowgirl!

In den Alben von Rauten-Mitglied Henning zu schmökern, macht Riesenspaß. Seine Sammlung ist einfach fantastisch. Als Elfjähriger hat er angefangen, die Klebebildchen zu sammeln, die Ferrero zu großen Turnieren mit jedem Duplo und Hanuta verkauft. Henning nennt tatsächlich jedes Sammelalbum, das seit 1982 zu Welt- und Europameisterschaften auf den Markt gekommen ist, sein Eigen. Er hat sie alle komplett und jedes Bild sorgfältig an die Stelle geklebt, wo es hingehört. Eine großartige Leistung. „Wenn man eine große Familie hat und Vater, Schwester und der beste Kumpel auch sammeln, dann geht das ratzfatz“, wiegelt Henning ab.

Insbesondere die älteren Alben bieten köstliche Einblicke in das Privatleben der Nationalspieler der achtziger Jahre. Das Lieblingsessen von Felix Magath? Fleisch. Sein Lieblingssänger? Robert Long. Und Lothar Matthäus hat am liebsten Schweinebraten mit Klößen auf dem Tisch. Musikalisch zeigt sich die deutsche Nationalmannschaft, die 1982 Vize-Weltmeister wurde, wenig abwechslungsreich. Von Eike Immel über den schönen Hansi bis Litti legt die Hälfte der Spieler am liebsten Peter Maffay auf den Plattenteller. Allen guten Ratschlägen von Ernährungswissenschaftlern aus dem Weg geht Toni Schumacher. Seine Leibspeise: der Big Mac. Was Jupp Derwall davon hielt und ob er Olaf Thons Hobby Schlafen goutierte, ist nicht überliefert.

Es kann Henning gar nicht hoch genug angerechnet werden, diese Perlen der Vergangenheit in die Gegenwart gerettet zu haben und auch in Zukunft seine Sammelleidenschaft weiter ausüben zu wollen. Seine Taktik: zu tauschen, bis das Album voll ist. Die fehlenden Bilder für ein paar Euro nachzubestellen, käme ihm nicht in den Sinn. Der dreifache Familienvater: „Das kann ja jeder und wäre total albern.“

Dies ist der zweite Teil unserer beliebten Serie “Schätze der Raute”. Die Komplettübersicht gibt es hier.

30. August 2011 / Rauten-Vorstand gibt Okay für WKM-Teilnahme

Die spontane Idee, jüngst auf dem bierseligen Stammtisch der Braunschweiger Raute heraufbeschworen, soll Realität werden: die Teilnahme an der Westkurvenmeisterschaft (WKM) des Hamburger SV im Jahr 2012. Der Rauten-Vorstand will den nötigen Etat bereitstellen, und die Rauten-Mitglieder putzen schon jetzt die Fußballschuhe – so heiß sind sie. Alle Hintergründe gibts es in unserer Rubrik Kick it like Raute.

3. August 2011 / Braunschweiger Zeitung greift auf Rauten-Expertise zurück

Was kann der Hamburger SV in diesem Jahr erreichen? Diese Frage beantwortet die Sportredaktion der Braunschweiger Zeitung in der heutigen Ausgabe ihren Lesern – indem sie für ihre Saisonvorschau auf die Expertise der Braunschweiger Raute zurückgreift, die nah dran ist an der Mannschaft. Hier Auszüge aus dem Statement unseres Vorsitzenden Migge zum Nachlesen:

„Der Hamburger SV wird am Saisonende zwischen Platz 7 und 10 landen. Das wäre auch völlig in Ordnung, weil jetzt neue Ziele ausgegeben worden sind. Früher hieß es immer, dass am Ende ein Platz im Europapokal herausspringen muss. Jetzt sind beim HSV Ruhe und Bescheidenheit eingetreten.

Der neue Sportdirektor Frank Arnesen hat viele junge Spieler verpflichtet. Deshalb kann das Saisonziel auch nur sein, die Mannschaft nach der enttäuschenden Vorsaison wieder mit den Fans zu versöhnen, die Identifikation zu verstärken und attraktiven Fußball zu spielen.

Vielleicht wäre angesichts des Umbruchs ein erfahrener Trainer als Michael Oenning sinnvoller gewesen. Aber ich vertraue unserem Vorstand um Carl-Edgar Jarchow bei seiner Wahl völlig.”

2. Juli 2011 / Starker Sport: Rauten-Party mit Petrus und Posipal

Ganz starker Sport auf der Sommerparty der Braunschweiger Raute: Familie Naujok präsentierte sich als hervorragender Gastgeber, hantierte filigran mit der Grillzange und servierte das Beste vom Besten der Fleischsaison 2011. Und Petrus? Der outete sich als echter Hamburger Jung und grüßte die Rauten-Mitglieder mit feinstem Fisselregen. Der absolute Kracher: Sogar Jupp Posipal, Heinz Spundflasche und jede Menge anderer Hamburger Heroen ließen sich blicken.

Tatsächlich machte plötzlich, nach dem Fleisch- und vor dem Kuchengang, eine der exquisitesten Autogrammsammlungen weit und breit die Runde. Von Fritz Laband über Buffy Ettmayer bis Peter Nogly, von Georg Knöpfle über Arkoc Özcan bis Ernst Happel: Über den Bildern alter HSVer steckten die Rauten-Mitglieder ihre Köpfe zusammen und schwelgten selig in Erinnerungen.

Ein richtig feiner Nachmittag. Bleibt zu hoffen, dass heuer noch die ein oder andere Party folgt – sehr gern auch am Freitag, dem 5. August und den 33 Spieltagen danach.

13. Juni 2011 / Es geht weiter mit Rost – und feinstem Grillgut

Ist es nun die Saisonabschlussfeier? Oder die Party, die die neue Spielzeit eröffnet? Ach, egal. Fakt ist, dass wie immer feinstes Grillgut auf den Rost gelegt wird, wenn die Braunschweiger Raute traditionell die Sommerpause zelebriert – dieses Mal am Samstag, dem 2. Juli auf feinstem Rasen in einem der schönsten Schrebergärten Wolfenbüttels.

Während Michael Oenning beim Trainingslager auf Sylt die Profis durch die Dünen scheucht und unserem Team einen neuen Geist einhaucht, verlustieren die Mitglieder der Braunschweiger Raute sich an einem edlen Grill-Büffet unter Anleitung ihres Chef-Grilleurs Marcus. Ob auch Hopfensuppe serviert wird? Aber sicher!

13. April 2011 / Braunschweiger Raute jongliert mit Millionen

Ist es nicht ein Leichtes, den Personaletat in der kommenden Saison von 47 auf 35 Millionen Euro herunterzufahren? Was kann die PR-Agentur fischerAppelt im Auftrag von Bernd Hoffmann geleistet haben, damit sie dem HSV einen hohen fünfstelligen Betrag in Rechnung stellt? Und wie ist Paulo Guerrero eigentlich nach Peru gekommen? Beim Stammtisch der Braunschweiger Raute in der Kneipe Am Marstall zeigten sich die Rauten-Mitglieder um keine Frage verlegen.

Auch wenn sie nicht auf jede Frage eine zufrieden stellende Antwort fanden – zumindest das Sparziel hinsichtlich des Personaletats war schnell erreicht. Ein Bierdeckel reichte, um aufzulisten, dass mit den Abgängen von Guerrero, van Nistelrooy, Rost und Trochowski flugs um die zwölf Millionen Euro Jahresersparnis zusammenkämen.

Mal gucken, vielleicht ist bis zum nächsten Stammtisch am 10. Mai ja die ein oder andere Million dazugekommen.

31. März 2011 / Frühlingserwachen!

Der Frühlingsanfang gibt richtig Schwung. Das spiegelt sich auch in unserem Online-Auftritt wider, dem wir einen kleinen Frühjahrsputz verpasst haben. Unsere Mitglieder-Rubrik hat nun durch die Vorstellung von einigen von uns ordentlich an Aussagekraft gewonnen. Und unter dem Menüpunkt Die Raute kann jetzt jeder nachlesen, welche Vorzüge derjenige erwarten kann, der zu unserem Fanclub stößt. Viel Spaß bei der Lektüre – und in diesem Frühling.

08. März 2011 / Rauten-Stammtisch: In die Freude mischt sich Wehmut

Mit Martin ein neues Fanclub-Mitglied begrüßt, auf den 40. Geburtstag von Henning angestoßen: Der Stammtisch der Braunschweiger Raute hätte so schön ausfallen können. Doch auf dem monatlichen Treffen in der Kneipe Am Marstall lag ein dunkler Schatten.

Denn die Schieflage des Hamburger SV geht nicht spurlos an der Raute vorüber. Die Leistungen der Mannschaft, das Machtvakuum im Verein und nicht zuletzt das Auftreten des Aufsichtsrats: All das sorgte dafür, dass die leidenschaftliche Diskussion der Rauten-Mitglieder geprägt war von Angst über die Zukunft des HSV.

Dass auf dem großen Flachbildschirm an der Kneipenwand Barca gegen Arsenal flimmerte, ließ Wehmut aufkommen. Die Chancen, dass sich auch der HSV mal wieder mit den Großen der Zunft messen darf, scheinen so schlecht zu stehen wie lange nicht.

20. Februar 2011 /Zwischen Himmel und Hölle: Bronze für die Raute!

In den Sekunden vor dem Anpfiff zum letzten Vorrundenspiel waren die Nerven der Auswahlspieler der Braunschweiger Raute zum Zerreißen gespannt – hätte doch eine Niederlage den demütigenden letzten Platz in der Vorrundengruppe A bedeutet. Doch es kam alles anders, weil viel besser: Bronze für das Rauten-Team beim Funfußball-Turnier der RedCaps, dem Fanclub des VfR Osterode (im Bild: Rauten-Kapitän Marcel bei der feierlichen Ehrung)!

Raute vs. VfR Betreuer-Team 0:2 – „Ihr spielt gegen den großen Turnierfavoriten!“ Die Kiebitze am Spielfeldrand wussten nichts Gutes zu berichten. Und tatsächlich: Das mit Altinternationalen gespickte Betreuer-Team erwies sich als ganz harte Nuss. Ein optimaler Start ins Turnier sieht anders aus.

Raute vs. Sparta Hannover 3:0 – Der Druck war unmenschlich. Unser Ziel, Gruppenplatz zwei und der Einzug ins kleine Finale, hätten wir bei einer Niederlage schon ad acta legen können. Jedoch: Hinten rührten wir Beton an und vorn setzten wir Nadelstiche. Dreinull! Tore: Jonathan (2), Jan.

Raute vs. SG Garlebsen 1:1 - Verkrampfte Raute. Von Beginn an rannten wir einem Rückstand hinterher, den wir erst 90 Sekunden vor Ende egalisieren konnten. Tor: Jan.

Raute vs. VfR Alte Herren 2:2 – Dieses Spiel im Abendprogramm hätte der ARD eine Top-Quote beschert. Was für ein Krimi! Die Alten Herren spielten wie junge Götter und führten Zweinull nach 60 Sekunden. Wir fanden mühsam ins Spiel, glichen aber aus. In der letzten Minute überschlugen sich die Ereignisse: Unser Keeper Felix schien drei Hände zu haben, unglaublich, wie er die ohne Unterlass anrennenden und schießenden Gegner mit seinen Paraden zur Weißglut brachte. Und Defensiv-Ass Marcus brachte die schönste Grätsche des kompletten Turniers auf das Parkett. Ganz großer Sport. Dass die Alten Herren dreimal gegen die Latte schossen – geschenkt… Tore: Jan (2).

Raute vs. FC Rethen Ü32 2:1 – Ein Sieg: Gruppenplatz zwei. Eine Niederlage: Gruppenplatz sechs und ein abstruses Neun-Meter-Schießen gegen den Tabellenletzten der anderen Gruppe. So eng liegen Himmel und Hölle beieinander. Kein Wunder, dass das Spiel nichts für Ästheten war. Nur einer trumpfte groß auf: Marcel, der bis dato keinen Möbelwagen getroffen hatte – und in diesem Match zum entscheidenden Mann avancierte. Tore: Marcel (2).

Raute vs. Fußballfreunde Hattorf 4:0 – Das Spiel um Bronze gegen den Zweiten der Parallelgruppe wurde zum Fußballfest. Die Rauten tanzten mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Abwehrreihen der Hattorfer. Selten sah man so viel Spielfreude, so schöne Pässe wie an der Schnur gezogen, solch feine Tore. Bei Viernull hörten wir auf – ganz so wie der HSV an jenem Tag im Nord-Derby. Tore: Jonathan (2), Kai, stebo.

Fazit: Ein starker Auftritt der Raute bei einem tip-top organisierten Turnier in den Tiefen des Harzes. Bis 2012!

17. Februar 2011 / Endlich mal wieder eine HSV-Mannschaft…

…die Geschichte geschrieben hat: Rost – Demel, Westermann, Mathijsen, Aogo – Jarolim, Zé Roberto – Ben-Hatira (72. Pitroipa), Jansen (46. Elia) – van Nistelrooy (72. Guerrero), Petric.

16. Februar 2011 / Stammtisch: Lokalrunde, Gruppenauslosung & Co.

Der eine schmiss eine Lokalrunde, um seine neu geborene Tochter hochleben zu lassen; der andere gab seinen Augenzeugenbericht zum Besten vom Selbstreinigungsprozess der Kurve, nachdem beim Auswärtsauftritt bei der VfL Wolfsburg-Fußball GmbH Pyrotechnik auf den Rasen geflogen war; und alle zusammen diskutierten, ob es vielleicht doch noch etwas werden könne mit einer zumindest einigermaßen erfolgreichen Saison des HSV: Es war einiges los beim Stammtisch der Braunschweiger Raute in der Wohlfühl-Gaststätte Am Marstall.

Derweil machte auch die Gruppenauslosung für das Turnier der RedCaps am kommenden Samstag die Runde. Die Braunschweiger Raute spielt in der Hammer-Gruppe A – und bekam ausschließlich Knallerpaarungen zugelost. Rauten-Kapitän Marcel kommentierte treffend: „Als größten Konkurrenten sehe ich auf jeden Fall Sparta Hannover, das vermutlich eine jung-dynamische Truppe stellen wird. Allerdings sollte man auch immer ein Auge auf die SG aus Garlebsen haben. Doch, und da bin ich mir sicher, kann und wird der Turniersieg zwangsläufig nur über den HSV-Fanclub aus Braunschweig gehen.“

Zum Modus meinte er: „Eine ungewohnte Art von Turnier! Hier zieht der Gruppenerste direkt ins Finale ein – und der Zweite hat sofort mit Zitronen gehandelt.”

01. Februar 2011 / Raute meets RedCaps

Nimmt eine Auswahl der Braunschweiger Raute am traditionsreichen Funfußball-Turnier der RedCaps teil? Am Samstag, den 19. Februar erfolgt um 14 Uhr der Anpfiff in der Röddenberghalle Osterode.

“Wir fühlen uns geehrt von der Einladung des Fanclubs des VfR Osterode”, heißt es bei der Braunschweiger Raute, die zurzeit an einem schlagkräftigen Team bastelt.

Denn: Wenn die Profis des HSV schon keinen Titel holen – dann doch wenigstens der HSV-Fanclub für Braunschweig und die Region.

16. Januar 2011 / Rautenschätze: Marcus und sein Landesmeister-Leibchen

Die goldenen achtziger Jahre: 36 Bundesliga-Spiele in Folge ohne Niederlage, Titel en masse und eine Mannschaft, die über viele Jahre dem Verein die Treue schwor – bei den Erinnerungen an diese Zeit wird es jedem HSV-Fan warm ums Herz. Rauten-Mitglied Marcus spürt das schöne Gefühl jeden Tag – nämlich immer dann, wenn er auf das kostbare Leibchen blickt, das die Wand seines Arbeitsbüros ziert.

Denn in diesem Trikot mit dem legendären Aufdruck des damaligen Hauptsponsors BP erlebte der HSV die erfolgreichste Zeit seiner Vereinsgeschichte, gekrönt vom Gewinn des Europapokals der Landesmeister im Mai 1983 in Athen. Dass die Devotionalie aus dieser Zeit stammt, davon zeugen die Unterschriften der Spieler: Von Kaltz bis Magath, von Stein bis von Heesen – sie alle haben sich mit einem dicken Filzer verewigt.

Die Geschichte, wie Marcus an seine Habseligkeit gekommen ist, klingt schier unglaublich. „Eines Tages sagte mein Arbeitskollege, dass er seinen Keller entrümpelt und dabei so ein altes Trikot entdeckt hätte – und ob ich es haben wollte.“ Marcus wollte. Und wie. Seitdem macht jeder, der sein Büro betritt und etwas von Fußball versteht, große Augen. Selbst die Werder-Kollegen staunen.

Selbstredend, dass Marcus sich Zeit seines Lebens nie von dem guten Stück trennen wird. Für kein Geld der Welt. „So einen Schatz bei Ebay zu verkaufen – das geht gar nicht.“

15. Januar 2011 / Ein Holsten auf unser neues Zuhause

Wir haben hier und da ein Bild aufgehängt, die Wände schön blau gestrichen – und als wir sahen, dass es gut war, mit einem Holsten angestoßen: Die Braunschweiger Raute hat ihre neue Domain, sprich: ihr frisches Zuhause erfolgreich bezogen. Von nun an ist der HSV-Fanclub für Braunschweig und die Region unter www.braunschweiger-raute.de online.

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