Astrid

Zwei Herzen in ihrer Brust

Astrid kennt sich nicht nur mit Fußball-Songs trefflich aus, sondern auch mit dem feinen Liedgut der Welt großer Opern: „Ach, ich hab‘ in meinem Herzen da drinnen einen wundersamen Schmerz“, zitiert sie wortgewandt – und umschreibt damit, dass sie, aus dem Ländle stammend, ein Stückweit zerrissen ist und dem Verein für Bewegungsspiele stärker die Daumen drückt als dem Hamburger SV. Dementsprechend fällt ihr Wunsch für den HSV aus. „Von mir aus gern 16 Siege pro Halbserie.“ Ganz schmerzfrei dagegen die Wahl ihres Lieblingsspielers, der zwar nicht mehr auf dem Rasen zu finden ist, dafür aber einen festen Platz in ihrem Gedächtnis eingenommen hat: „Horst Hrubesch.“