Marcus

Master of Grätsche

„Freud und Leid, Himmel und Hölle.“ Diese Worte kommen Marcus in den Sinn, wenn er den HSV beschreiben soll. Als HSVer wird man vom Fußball-Schicksal eben auch mal ordentlich abgegrätscht – genauso wie Marcus es selbst gehandhabt hat, in seiner aktiven Zeit als defensiver Mittelfeldspieler. Kein Wunder also, dass er „Master of Grätsche“ Carsten Kober für seine Spielkunst bewundert. Auch Wolfgang Rolff wird immer einen gut bei Marcus haben – weil der in Athen im Mai 1983 Michael Platini als Bewacher den letzten Nerv raubte. Marcus mag es emotional und deswegen Derbys wie Inter vs. Milan und Celtic vs. Rangers. Und er mag es pragmatisch. Der schönste Sieg in seinen Augen? „Jeder Sieg ist schön.“